CDU-​Ortsverband Harburg-​Mitte

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„Ham­burg räumt auf“ 2014

Helga Stö­ver, Mit­glied der Bezirks­ver­samm­lung und erneut Kan­di­da­tin für den Wahl­kreis Har­burg: „Wir sind jedes Jahr dabei, egal wie das Wet­ter ist. Die­ses Jahr hat­ten wir eine extrem hohe Reso­nanz. Nicht nur 25 Mit­glie­der unse­res Orts­ver­ban­des, son­dern auch Har­bur­ger, die spon­tan vor­bei kamen und mit­ge­hol­fen haben. Ich freue mich, dass wir zur die Rekord­teil­neh­mer­zahl der Aktion in die­sem Jahr beige­tra­gen haben. Ich denke aber das eine Aktion im Jahr die Sau­ber­keit unse­rer Stadt nicht ver­bes­sern kann. Erschre­ckend ist die Ver­mül­lung rund ums Har­bur­ger Rat­haus. Ober­fläch­lich hatte die Stadt­rei­ni­gung bereits gerei­nigt, aber die wel­che Men­gen an Fla­schen, Kron­kor­ken, Ziga­ret­ten­kip­pen in den Blu­men­ra­bat­ten und auf den Park­plät­zen zusam­men­ka­men, zeugt von einer tie­fer­ge­hen­den Ver­dre­ckung der Innen­stadt. Sogar Rad­kap­pen, Com­pu­ter, Porte­mo­naies, Sofas und erneut wie­der Ein­kaufs­wa­gen haben wir der Stadt­rei­ni­gung zur Ent­sor­gung übergeben.“

Eigent­lich bin ich begeis­tert, wie früh Kin­der den Umwelt­ge­dan­ken in ihrem Bildungs-​Umfeld ken­nen­ler­nen, denn an der Aktion haben nicht nur Par­teien, son­dern in gro­ßem Umfang auch Schul­klas­sen, Kitas, Sport­ver­eine mit­ge­macht,“ so Michael Hage­dorn, Vize­prä­si­dent der Bezirks­ver­samm­lung, „Doch das schlechte Bei­spiel liegt gleich vor der Tür — die Ver­mül­lung der Stadt­teile nimmt kon­ti­nu­ier­lich zu. Der Senat rea­giert mit Kür­zun­gen der Bezirks­zu­wei­sun­gen, auch das noch nicht so expli­zit gesagt wird, ist es an der Zeit dem Bür­ger rei­nen Wein einzuschenken.“

Bir­git Stö­ver, MdHB: „Wir wer­den von vie­len ange­spro­chen, die v.a. den Har­bur­ger Rat­haus­markt mit sei­nen ver­wei­len­den Besu­chern als extrem dre­ckig anspre­chen. Die Kür­zun­gen der Mit­tel für die Park– und Grün­pflege und das „AUS“ für den BOD sind der abso­lut fal­sche Weg. Wie man es bes­ser und erfolg­rei­cher macht, zeigt das Bei­spiel der „Waste wat­cher“ in Wien – von Größe und Ein­woh­ner­zahl durch­aus mit Ham­burg ver­gleich­bar. Wien nimmt nicht zufäl­lig im inter­na­tio­na­len Ran­king unter 221 Groß­städ­ten der Welt regel­mä­ßig einen Spit­zen­platz ein. Ein zen­tra­les Ele­ment ist dabei die Sau­ber­keit, denn diese trägt ent­schei­dend zur Lebens­qua­li­tät der Men­schen bei. Diese Prio­ri­tät sollte auch für Har­burg gelten.“

Diet­rich Wer­sich zu Gast in Har­burg

Der CDU-​Fraktionschef infor­mierte sich über die neu­es­ten wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lun­gen im Bezirk Har­burg. Unter dem Motto „Zufrie­den leben im Stadt­teil“ stat­tete CDU-​Fraktionschef Diet­rich Wer­sich vor Kur­zem dem Bezirk Har­burg einen Informations-​Besuch ab. Doch bevor er mit Ver­tre­tern der Har­bur­ger CDU, City­ma­na­ge­rin Melanie-​Gitte Lans­mann und etwa 50 inter­es­sier­ten Bür­gern auf Info– und Gesprächs-​Tour durch den Bin­nen­ha­fen und die Har­bur­ger Innen­stadt ging, hatte sich Wer­sich kom­pe­tente Gesprächs­part­ner aus­ge­sucht, um sich vorab über die neu­es­ten wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lun­gen im Bezirk Har­burg zu infor­mie­ren. Im Back­haus Wede­mann am Veri­tas­kai traf sich derCDU-​Mann mit Udo Stein, Arnold G. Mer­gell und UtaRade zum Früh­stück und Infor­ma­ti­ons­aus­tausch. Mit dabei waren zudem die CDU-​Bürgerschaftsabgeordneten Bir­git Stö­ver und André Tre­poll. In locke­rer Atmo­sphäre stan­den an die­sem Vor­mit­tag einige wich­tige The­men auf dem Pro­gramm. Unter ande­rem ging es um das Thema stu­den­ti­sches Woh­nen in Har­burg. „Auch Stu­den­ten aus Ham­burg ent­de­cken all­mäh­lich Har­burg als Wohn­ort. In die­sem Bereich sind wir mit eini­gen Pro­jek­ten auf einem guten Weg. Je mehr Wohn­raum für Stu­den­ten geschaf­fen wird, desto bes­ser ist dies für Har­burg“, sagte Udo Stein. Stö­ver und Tre­poll gaben zu beden­ken, dass sich gerade Fami­lien lie­ber im Umland nach geeig­ne­tem Wohn­raum umse­hen. Um dem ent­ge­gen­zu­steu­ern, war von den Ver­tre­tern des Wirt­schafts­ver­eins der Wunsch geäu­ßert wor­den, wie­der stär­ker Flä­chen für hoch­wer­ti­gen Woh­nungs­bau aus­zu­wei­sen. Tre­poll: „Har­burg hat seine sozia­len Pro­bleme. Doch es gibt bereits viele gute Signale, nicht nur in der Har­bur­ger Innen­stadt.“ Doch auch hier gibt es mit lang anhal­ten­den Leer­stän­den, wie etwa dem Har­burg Cen­ter, einige „Bau­stel­len“ um die man sich drin­gend küm­mern muss. „Gerade bei sozia­len Ent­wick­lungs­pro­zes­sen im Innen­stadt­be­reich muss sich die Wirt­schaft in Zukunft stär­ker ein­brin­gen“, sagte Wer­sich. Ein wei­te­res Ziel müsse es sein — da waren sich alle einig — mehr Technologie-​Unternehmen im Ham­bur­ger Süden anzu­sie­deln. „Dafür müs­sen aller­dings wei­tere Tech­no­lo­gie– Parks wie der HIT-​Technopark in Bos­tel­bek ent­wi­ckelt wer­den“, sagte Stein. Und: „Denn gerade kleine Bürofl ächen für Fir­men– Neu­grün­dun­gen sind Man­gel­ware.“ Wei­tere The­men waren zukunfts­fä­hige Ver­kehrs­kon­zepte für den Süden, eine Ver­län­ge­rung der Linie U4 über die Elbe und das Visi­ons­pa­pier 202050 des Wirt­schafts­ver­eins. Wer­sich: „Ham­burg und Har­burg müs­sen noch wei­ter zusam­men­wach­sen. Es wird Zeit, dass wir uns Gedan­ken machen über den „Sprung über die Elbe 2.0““.

Neu­jahrs­wan­de­rung mit der CDU Harburg-​Mitte

Mit einer Gruppe von 20 Per­so­nen war die Neu­jahrs­wan­de­rung durch die Haake ein beson­de­res Erlebnis.

Kom­mu­nal­po­li­tisch wur­den die Teil­neh­mer zu Beginn fach­kun­dig von Frau Dr. Dree­köt­ter (Kan­di­da­tin für die Bezirks­ver­samm­lung im Wahl­kreis Harburg/​Neuland/​Gut Moor) über die Neue­run­gen des Gebie­tes in der Kuh­trift nach dem Ver­kauf der Bun­des­an­stalt für Immo­bi­lien an einen pri­va­ten Inves­tor infor­miert. „Die durch auf­ge­stellte Ver­bots­schil­der am Anfang der Kuh­trift gesperr­ten Durch­gangs­wege hat­ten bei der Durch­füh­rung des tra­di­tio­nel­len Rad­ren­nens am 2. Weih­nachts­tag, an dem inter­na­tio­nale Fahr­rad­grö­ßen teil­neh­men, für große Unstim­mig­kei­ten im Vor­feld gesorgt“, so die Bezirks­ab­ge­ord­nete Helga Stöver.

Bei herr­lichs­tem Wet­ter ist die Gruppe vor­bei an der frü­he­ren Erd­be­ben­warte quer durch das wun­der­bare Har­bur­ger Wald­ge­biet gelau­fen. In der ‚Kärt­ner Hütte‘ erwar­tete die Teil­neh­mer ein sehr schö­nes rus­ti­ka­les Früh­stück und warme Getränke. „Rege Gesprä­che und ein Aus­tausch von Erfah­run­gen und Erwar­tun­gen zum neuen Jahr haben den Wan­der­tag been­det. Viele haben sich gefreut, dabei gewe­sen zu sein und dadurch neue Infor­ma­tio­nen, neuen Gesprächs­stoff für ihr Umfeld gesam­melt zu haben,“ freut sich Helga Stö­ver zum Abschluss der Wanderung.

© CDU Harburg-​Mitte 2013