CDU-​Ortsverband Harburg-​Mitte

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CDU-​Ortsverband Harburg-​Mitte: Flücht­lings­un­ter­künfte — für Süder­elbe alles gere­gelt! Aber wie geht es in Harburg-​Kern und Umge­bung wei­ter?

Der Bezirk Har­burg erfüllt den Anteil unter­ge­brach­ter Flücht­linge mit 3,3 % über­pro­por­tio­nal im Ver­gleich mit den ande­ren Ham­bur­ger Bezir­ken (Königs­stei­ner­schlüs­sel sieht für Ham­burg 2,5% vor). Der Ver­trag der Volkin­itia­tive mit dem Senat sieht nun eine gerech­tere Ver­tei­lung in Form von Kon­tin­gen­ten auf die Bezirke sogar auf Stadt­tei­le­bene vor. Der Ver­trag mit der Volkin­itia­tive beinhal­tet als Anhang den Bür­ger­ver­trag der BI Neugraben-​Fischbek, der aus­schließ­lich Ziele und Ver­ein­ba­run­gen für den Süder­el­be­raum vor­sieht. Bei den Mit­glie­dern des CDU-​Ortsverbands Harburg-​Mitte hat die­ses eine Dis­kus­sion aus­ge­löst. Bir­git Stö­ver, MdHB und Vor­sit­zende des Orts­ver­ban­des stellt fest: „Der Bereich Harburg-​Kern und Umge­bung fin­det im Ver­trag über­haupt keine Erwäh­nung. Dabei darf nicht ver­ges­sen wer­den, dass gerade im Bereich Harburg-​Kern und dem direkt angren­zen­den Neu­land – in einem Umkreis um den Har­bur­ger Bahn­hof von 2,5 Kilo­me­tern – über 3.200 Plätze für Flücht­linge in Erst– und Fol­ge­un­ter­brin­gung vor­ge­hal­ten wer­den.“ Der stell­ver­tre­tende Vor­sit­zende Michael Hage­dorn ergänzt: „Von die­sen ist bis­her nicht ein Platz abge­baut wor­den und nach den Plä­nen des Senats ist die­ses auch nicht mehr für die­ses Jahr geplant. Har­burg kommt mit der Zen­tra­len Erst­auf­nahme (ZEA) „Schwar­zen­berg“ erst in der 2. Tran­che bis Ende 2017 in den Pla­nun­gen vor. Dabei gab es vom Bezirks­amts­lei­ter Völsch bereits bei Ein­rich­tung der umstrit­te­nen ZEA Schwar­zen­berg im Jahre 2014, die Zusage, dass die Har­bur­ger ihren Schwar­zen­berg schon im April 2015 zurück­er­hal­ten sollten.“

Auf­grund der sin­ken­den Ankunfts­zah­len von Flücht­lin­gen in Ham­burg, muss an einen Abbau von Unter­brin­gun­gen in Harburg-​Kern und Umge­bung gear­bei­tet wer­den. Da Zen­trale Erst­auf­nah­men (ZEA) weni­ger Zulauf haben, ist die Frage der Schlie­ßung oder der Umwand­lung von ZEAs in Fol­ge­un­ter­brin­gun­gen eine wich­tige Frage für die Zukunft. Kon­kret for­dert der CDU-​Ortsverband Harburg-​Mitte:

  1. Die ZEA Schwar­zen­berg als erste ZEA zu schlie­ßen, um den Har­bur­ger ihren Fest– und Mes­se­platz wie­der zurück zu geben. Als wei­tere ZEA ist die Bau­markt­ka­pa­zi­tät Neu­land I zu schließen.
  2. Zu prü­fen, ob die ZEA Neu­land II geeig­net ist, in eine Fol­ge­un­ter­brin­gung umge­wan­delt zu werden.
  3. Ein umfas­sen­des Kon­zept für die Flücht­lings­un­ter­brin­gung in Harburg-​Kern und Umge­bung zu erstel­len, das dem Detail­grad im Süder­el­be­raum (Bür­ger­ver­trag NF) entspricht.
© CDU Harburg-​Mitte 2013